![]() March 2007
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For as long as anyone can remember, Texas has produced more than her share of musicians. In guitar players alone, this piece of land between the Red River and the Rio Grande, has provided us with the likes of Stevie Ray Vaughan, Freddie King, Albert Collins, and an army of others. Some of these people have passed on, while others have merely moved away, but it's the legendary players who have remained in the state, that gives Texas-music its soul.Great players like T-Bone Walker may come and go, but when you need a real guitar-hero, look to Bugs Henderson! Hendersons "rip-it-up", rockin blues style has burned a path across the state, and beyond, for nearly 35 years. More than just a regional superstar, and less than nationally acclaimed, if he was willing to compromise his music, Bugs Henderson could have gone for MTV and Rolls Royce anytime. He just doesn't need them that bad! To better understand why Henderson has kept himself and his music accessible to the people, one must know his roots. Bugs Henderson was born in California, but he actually did most of his growing up in Tyler, Texas (a fairly small town east of Dallas). It was here, in the early 1960s, that he layed down the foundation from which he built his own brand of raucous R & B. Being a hub of musical activity in those days, Tyler's music scene became more like a fraternity of musicians. Even if one did have a band together, usually at the gig so many independent players would drop by, that it always ended up like one big jam. |
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This community of friends/musicians could always be found moving through the local club scene and "hanging out" at the musically historic, Robin Hood Studios. Long before ZZ Top started cutting there, Bugs Henderson could be found laying down a few tracks of his own. The studios were also important in defining Hendersons style. The session work he did at Robin Hood, behind such artists as Ike & Tina Turner, constantly required him to play well, across a wide range of styles. The versatility he gained from his years of session work, is why his music contains so many innovative elements that defy any standard description. |
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übersetzt von Fran Svaclna |
Bugs Henderson
A Deeper Shade of Blue |
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![]() Solange man sich zurückerinnern kann hat Texas mehr als nur seinen Beitrag an Musikern hervorgebracht. Allein an Gitarristen hat uns dieses Land zwischen dem Red River und dem Rio Grande mit solch Größen wie Stevie Ray Vaughan, Freddie King, Albert Collins und einer ganzen Armee von anderen versorgt. Einige dieser Leute sind weitergegangen, während andere lediglich übersiedelt sind, aber es sind die legendären Musiker die im Staate geblieben sind, die der Texas-Musik Ihre Seele geben. Größen wie T-Bone Walker mögen kommen und gehen, aber wenn ihr einen echten Gitarrenhelden braucht, haltet Ausschau nach Bugs Henderson! Henderson's mitreißender, rockiger Blues-Stil hat seit beinahe 25 Jahren einen Pfad durch den Staat und darüber hinaus gebrannt. Mehr als nur ein regionaler Superstar, aber weniger als national gefeiert, wenn er in seiner Musik Kompromisse gemacht hätte, dann hätte Bugs Henderson jederzeit seinen Auftritt im MTW und einen Rolls Royce haben können. Es ist nur, er braucht das nicht so unbedingt! Um besser verstehen zu können, warum Henderson und seine Musik für die Leute nach wie vor zugänglich ist, muß man seine Wurzeln kennen. Bugs Henderson wurde in Kalifornien geboren, aber tatsächlich wuchs er zum größten Teil in Tyler, Texas (eine ziemlich kleine Stadt östlich von Dallas) auf. Hier war es, in den frühen 60er Jahren, daß er den Grundstein legte, auf dem er seine eigene Art von rauhem R & B aufbaute. |
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![]() e-reprint version of BLUES LIFE Nr.56 ISSN 0250-4421 Worldcopyright © 1991 |
Damals eines der Zentren der musikalischen Aktivitäten war Tyler's Musikszene mehr wie eine Vereinigung von Musikern. Selbst wenn einer eine Band beisammen hatte, kamen während des Gigs so viele unabhängige Musiker vorbei, daß dies regelmäßig wie eine große Jam-Session endete. Diese Gemeinschaft von Freunden! Musikern konnte immer bei ihren Streifzügen durch die lokale Clubszene und beim "hanging out" in den musikalisch historischen Robin Hood Studios gefunden werden. Lange bevor ZZ Top dort ihre ersten Aufnahmen einspielten, konnte man da Bugs Henderson finden, der einige eigene Tracks hinterlegte. Die Studios waren auch wichtig für Henderson's Stil. Die Session-Arbeit die er im Robin Hood für Künstler wie Ike & Tina Turner machte, verlangte von ihm ständig ein gutes Spiel durch eine große Vielfalt von Stilen. Die Vielseitigkeit, die er sich während dieser Jahre mit Sessionarbelt aneignete, ist es, wodurch seine Musik so viele innovative Elemente erhielt, die sich jeder üblichen Beschreibung widersetzen. |
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Es war um 1962-63, als der Drang, eine Band zu formieren stärker wurde, denn Henderson war es müde, Demo-Sessions hinter einer kaleidoskopartigen Mischung von Künstlern zu machen. Eine seiner frühesten Bands war eine 'Garage-Band', The Sensors, die es eigentlich niemals so richtig schaffte. 1964 traf Henderson dann Ronnie Weiss (a.k.a. "Mouse") und bei diesem Zusammentreffen wurde Mouse & the Traps geboren.Zum ersten mal fühlte Henderson nun, daß er sich auf seiner Gitarre austoben konnte, etwas, was er während seiner Session-Arbeit im Studio niemals machen konnte. Das Ergebnis war Musik mit solch einer ursprünglichen Energie und glühenden Gitarrenlicks, daß Mouse & the Traps schnell zu einem Liebling der Texaner wurden. Jahrelang füllten die Anhänger, die die Band als Kult-Band betrachteten, die Nachtclubs quer durch den Staat bis zum Bersten, nur um den barfüßigen Henderson Gitarre spielen zu sehen. Selbst während er in dieser frühen Band spielte tauchte bereits die Frage auf, die Henderson bis zum heutigen Tage heimsucht. Spielt Bugs Henderson Rock 'n' Roll, oder spielt er den Blues? Selbstverständlich gibt es keinen Zweifel daran, daß seine Musik auf den Wurzeln des Blues aufgebaut ist, aber wenn er seine sechs Saiten schreien und aufheulen läßt kann man leicht verstehen, warum ihn viele Musikjournalisten in der Rock 'n' Roll-Kategorie einstufen. "Es ist komisch", erklärt Henderson, "Rock Clubs wollen uns nicht buchen weil sie sagen wir sind zu bluesig, und Blues Clubs wollen uns nicht buchen weil sie sagen wir sind zu rockig!" Wenn ihr den Mann selbst fragt gibt er die Frage zurück und sagt, "nun, ich bin nicht sicher, was denkst du?" In einem Interview für das Guitar Player Magazin wird Henderson mit den Worten zitiert "Ich sehe mich selbst als Texas-Gitarristen. Ich habe das erst vor einigen Jahren festgestellt (der Artikel erschien 1983). Ich kann das nicht erklären und ich weiß nicht, was es ist. Aber Texas-Musik ist einzigartig. Da gibt es keine 'Maschen' - das ist charakteristisch." So kann man auch die Musik von Bugs Henderson zusammenfassen, geradliniger Power-Blues, weit und breit kein Effektpedal! Henderson's musikalischer Stil und seine Philosophie haben ihn schon in einige recht interessante Situationen gebracht. Wie damals, 1986, als er für Albert King's Geburtstagsfeier in St. Louis, MO, spielte. Nachdem die Kerzen ausgeblasen waren, legte King auf seiner Gitarre mit seinen legendären Power-Licks, für die er so bekannt ist, los. Henderson, der die Opening Band war, steckte seine Gitarre an einen Verstärker an und zollte dem King persönlichen Tribut. Das Ergebnis waren 90 Sekunden des heissesten Gitarrenspiels das jemals auf einer Bühne zu hören war. Er zog und quetschte seine Gitarre bis zur Ekstase. King konnte nur voll gewaltigen Respekt dort stehen. Schließlich trat King vor, fächelte Henderson's Finger mit seinem Hut und sagte später, "Dieser Mann muß in seinem Leben einmal sehr gefroren haben und sehr hungrig gewesen sein um so spielen zu können!". |
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![]() Obwohl Henderson's Stil auf des Messers Schneide steht läßt er gelten, daß es einen Unterschied gibt zwischen einem aggressiven Gitarristen und einem streitsüchtigen. "Beim Jammen", erklärt Henderson "gibt es eine sehr feine Linie zwischen 'zeigen was man kann' und totaler Kriegsführung und ich versuche, diese Linie nie zu überschreiten," Henderson 'zeigte was er kann' quer durch den Lone Star-Staat und in den letzten 16 Jahren, seit er Oberhaupt seiner eigenen Band ist, hat er sich auch im Norden oben einen ziemlichen Namen gemacht. Henderson's Popularität ist irgendwie ein Rätsel, denn er war nie einer von denen, die versuchten sich kommerziell zu vermarkten, um seine Auftritte und Plattenverkäufe anzukurbeln. Seine Fans sind diejenigen, die seine großartige Gitarrenarbeit bezeugen, welche ihn berechtigt, "legendär" genannt zu werden. Wie der Hauptheld in einer mythologischen Sage, so hat man den Eindruck, daß Henderson's Gitarrenspiel überlebensgroß eingestuft wird - bis man ihn spielen hört. Das ist dann der Moment wo man erkennt, daß die Geschichten über sein überragendes Können in Wirklichkeit unterbewertet wurden! Nachdem er 1969 Mouse & theTraps verließ spielte Henderson drei Jahre lang in einem lokal berüchtigten Club in Dallas namens The Cellar. Zu dieser Zeit bestand sein Leben aus den Auftritten im Club und partying, nicht unbedingt in dieser Reihenfolge. The Cellar war nicht nur ein oben-ohne-Club, die Damen dort waren gänzlich 'au naturale', was zusätzlich noch zum schlechten Ruf des Clubs beitrug. Wie der nicht zu überhörende Gesang einer Sirene, so schnitt sich Henderson's Gitarre durch den verrauchten Lärm dieses Nachtclubs wie ein Messer und erreichte selbst die Aufmerksamkeit des betrunkendsten Stammgastes. Kurz nach dieser verschwommenen Lebensperiode schloß sich Henderson dem texanischen Gitarren-Hexer John Nitzinger an. Es war in dieser Band, wo sich Henderson's Rock 'n' Roll-Ambitionen verwirklichten. Diese kraftvolle Einheit bahnte sich ihren Weg von einem Gig zum anderen, eröffnete für solche Leuchten wie Leon Russell und andere nationale Acts. Es war während dieser Arbeit, daß Henderson gut Freund wurde mit einer anderen Texas Legende, Freddie King. |
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King, der 1934 in Gilmer, Texas geboren wurde, gab Henderson einige Ratschläge, die seine Karriere verändern sollten. "Wir waren unterwegs und spielten Shows mit Nitzinger", erklärte Henderson "und es war er (King) der mich zur Seite nahm und mir sagte, ich sollte meine eigene Band haben. Daß ich meine Zeit vergeudete. Im Handumdrehen stellte Henderson seine eigene Band, Fancy Space, auf die Füsse und in den letzten 16 Jahren war jeder Gig sein Gig!Zugegebenermaßen hatte Henderson's Band über die Jahre hinweg einen größeren Wechsel an Musikern als Menudo (wenn du einmal 16 Jahre alt geworden bist warst du 'raus!), aber jede Zusammenstellung war eine Gruppierung aus den größten Musikern von Texas. Bobby Chitwood, l5Jahre lang Henderson's Bassist, erzählte uns, "Bevor ich ihn traf fürchtete ich Bugs wie den Teufel, aber Bugs ist ein Magnet. Einer, der die besten Musiker die vorhanden sind in seine Band zieht, es ist unheimlich!" Um dies unter Beweis zu stellen - jeder Musiker, der Henderson's 'Herde' verließ, ist zu einer erfolgreichen musikalischen Karriere weitergegangen. |
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| Nach Fancy Space wollte Henderson offenbar keinen Zweifel mehr aufkommen lassen, wessen Band das war und The Bugs Henderson Group wurde Mitte der siebziger Jahre geboren. Mitte der Achtziger (nach zahlreichen Personalwechsel) wurde seine Gruppe zu Bugs Henderson & the Stratoblasters. Die Stratoblasters machten sich in den späten 80ern selbständig und wurden eine unabhängige Gruppe, also erschien Henderson's jetzige Gruppe, Bugs Henderson & the Shuffle Kings, in der Szene und bringt unveränderte Qualität. Die Shuffle Kings stellen Bugs' Lieblingstyp einer Band dar. Die 3-köpfige Gruppe besteht aus Bugs, Michael Fiala am Schlagzeug und James Anderson am Baß. Kürzlich erwischten wir Henderson in Dallas führenden Blues-Club, Poor David's Pub. David Card, der Eigentümer, war Gastgeber einer speziellen, zwei Tage dauernden Feier zu Ehren von Bugs, der sein 16-Jähriges Jubiläum als Anführer seiner eigenen Band feierte. In seiner Einführung informierte Card das Publikum, daß "es in dieser Woche (23.Aug.) 16 Jahre her ist, daß ein dünnes, junges Kid in abgeschnittenen Hosen und barfuß die Bühne im Mother Blues (in den 60em und 70ern eine Oase für Gitarren-Größen wie Eric Clapton, Freddie King, Ted Nugent und viele andere) mit seiner eigenen Band einnahm!". Nach dieser Einführung erstürmte Henderson die Bühne. Überall wo er spielt begegnet Henderson sofortigem Applaus, Gejohle und Gebrüll seiner getreuen Fans, die seiner Karriere seit den frühen Tagen mit Mouse & the Traps gefolgt sind. Jede einzelne Note erklingt mit der Erfahrung die man sich nur aneignen kann, wenn man Jahr für Jahr Abend für Abend spielt. Henderson's klangliche Qualität und Bandbreite ist verblüffend, in einem Augenblick versorgt er die Lautsprecher mit einem Rock-Solo, im nächsten gibt es Blues-Noten, so sanft, daß man sich anstrengen muß, die zerbrechliche Melodie zu erwischen. |
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![]() Vor der Show gestatte Henderson uns ein exclusives Interview für Blues Life, wo er all seine Register zog, uns über seine Musik erzählte und warum seine Fans die loyalsten der Welt seien. Wir fragten Ihn nach seiner Meinung, warum seine alten Platten heute so gesucht sind. "Ich weiß es wirklich nicht", erklärt Henderson "da ist irgend etwas bezüglich Alter, das die Leute alles anders sehen läßt. So wie die alten Mouse & the Traps-Platten, weißt du, das waren gute Aufnahmen, aber damals konnten wir keine Aufmerksamkeit erregen! Wir hatten eine große Platte und die nachfolgenden machten überhaupt nichts mehr!" Entsprechend Henderson's Persönlichkeit hält er auch den Kontakt zu seiner musikalischen Familie aufrecht, "Yeah man, gerade am anderen Abend (8/21/91) habe ich mit Mouse (Weiss) gespielt. Du weißt, er war der Kerl, der mich ursprünglich dazu gebracht hat mit dem Spielen anzufangen." Genau das zeigt auf, wie ungewöhnlich Bugs Henderson ist, keine Ego-Trips und schlechte Gefühle nach dem Auseinandergehen, einfach gute Leute die verschiedene Wege eingeschlagen haben. Henderson wurde von uns über seine Session-Arbeit in den Robin Hood Studios in Tyler, Texas befragt. Wegen der Unmenge an Leuten, die in den Studios aufgenommen haben, blieben nur einige wenige in seiner Erinnerung. Aber woran er sich erinnert ist, wieviel man ihm bezahlte, "Weißt du, es gab da für uns sehr viel Session-Arbeit. Wir bekamen $7,50 pro Seite, was selbst für damalige Verhältnisse nichts war! Aber dann wieder, wir hatten keine Familien zu unterstützen und all das." Dieser 'guitar-for-hire'-Job erstreckte sich über die ganze Skala vom Rock zum Country, vom Blues zum Soul, aber er weiß, daß diese Sessions eine riesige Gelegenheit war, seine Karriere als Gitarrist heranreifen zu lassen. Einen weiteren bemerkenswerten Einfluß auf Henderson's Karriere hatte der verstorbene Freddie King. Indem er sich an den sanften Riesen der Gitarre erinnert beschreibt Henderson dessen Einfluß so, "Viele Sachen, die ich von Freddie lernte, waren nicht musikalisch, es war das Verhalten, die Einstellung. Du weißt, da ist diese Sache über Freddie - Clapton und ich sprachen einen ganzen Abend darüber, wenn Freddie auf die Bühne kam dann gehörte sie ihm! Das kam von seiner Einstellung her." Ein Lächeln überzog Henderson's Gesicht als er sich schweigend an etwas erinnerte, dann erklärte, "Ya know, ich spielte mit ihm mehr Poker als Musik!". |
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Offensichtlich bemerkte King aber auch Henderson's Tüchtigkeit an der Gitarre. Die Beiden trafen sich, weil sie die gleiche Management-Firma benutzten, King zog Henderson zur Seite und gab ihm oft Ratschläge bezüglich "pickin' and poker"!Kurz danach startete Henderson die Band Fancy Space. Das liegt rund 16 Jahre zurück und seit damals spielt er absolut kompromißlose Musik vor fanatischen Fans im ganzen Land. Spricht man über seine Bühnenausrüstung bleibt Henderson bei seiner Philosophie der geradlinigen Musik. Bei seinem Gig im Poor David's gab es keine Effekt-Pedale zu sehen. "Ich habe eine ziemlich direkte Ausrüstung, keine Effektpedale oder so etwas, vielleicht ein wenig Reverb am Verstärker", und sagte weiter: "Vor einiger Zeit habe ich gelesen, daß Eric Clapton sagte..... daß er den direkten Ton einer Gitarre nicht ausstehen könne. Ich habe mich schon gefragt, ob das ein Druckfehler oder so etwas war!" Es gibt noch andere Superstars, die Bugs Henderson nicht so schnell vergessen werden. Nachdem er den King of the Blues, Albert King, in Erstaunen versetzt hatte, hielt er nach dem 'Motor City Madman', Ted Nugent Ausschau. Es war Mitte der Siebziger und Ted Nugent zog durch's Land, im Stile eines Westernhelden, der die lokalen Schwergewichte an der Gitarre zu einem Duell herausforderte. Der Platz war der Texas Electric Ballroom, ein Club mit dem Ambiente einer Bowlingbahn-Halle. Ein kraftvolles Trio eröffnete den Abend, dann rannte Nugent auf die Bühne, bearbeitete seine Gitarre bis zur Raserei. Bugs Henderson kommt herauf, barfuß, in abgerissenen Jeans und einem Superman T-Shirt-Nugent wird nicht so bald vergessen, wie er sich an diesem Abend für sein Geld abstrampeln mußte! |
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BUGS HENDERSON's
DISCOGRAHY by Sissy Svacina see the last concert reviews from the Vienna Blues Spring 2006 by Franz Hummel, Jan Eckerl and Fritz Svacina the POSTERS of BUGS HENDERSON by Franz Hummel, 2006 you like to buy CD of BUGS HENDERSON ![]() |
Gegend Ende drehte sich unser Gespräch um Europa und um seine neueste Platte "American Music". Henderson hat noch nie in Europa gespielt, arbeitet zur Zeit aber daran um das zu ändern. Er hatte Anfragen aus Holland und seine Platte verkauft sich gut in Deutschland. "American Music" wurde international angeboten. Henderson erzählte uns, "Aber wir sind jetzt ausverkauft und das Plattenlabel will keine weiteren Einheiten mehr pressen." Als er über seine Bereitschaft ins Ausland zu reisen gefragt wurde sagte er einfach, "Meine Koffer sind bereits gepackt und warten im Schrank!". Spricht man darüber, wie es zu "American Music" kam, erzählte uns Henderson, "Der Name für "American Music" kommt von einem Club-Besitzer in Kansas. Wir haben uns an diesem Abend völlig verausgabt und der Club stand, literarisch gesehen, in Flammen." Henderson lachte in sich hinein, "Der Kerl fragte uns, wann wir wieder bei ihm spielen könnten, 'diese....., uh, was immer ihr da macht..... diese American Music!' und der Name saß fest!". Bugs Henderson ist amerikanisch wie Apple Pie, texanisch wie Jalapeno Cornbread und so tief wie seine Musik es ihm nur erlaubt. Aber mehr noch ist er ein echter moderner Gitarren-Held. Einer, der mit den Besten aufgetreten ist und der "eine Tracht Prügel einstecken kann und dennoch in Schwung bleibt". Henderson hat persönliche Hindernisse wie Drogen und Alkohol überwunden, um dafür als bessere Person wieder aufzutauchen. Er legt auf die Leute die ihn umgeben mehr Wert als auf das Leben selbst, und sein Weg im Leben ist der Platz hinter einer Gitarre. Wenn Ihr also jemals dieses Rätsel von rockigem Blues live spielen seht, dann plagt euch nicht mit der Frage, warum jeder seine Hand schütteln oder ihm auf den Rücken klopfen will, während er sich seinen Weg auf die Bühne bahnt. Seid einfach zufrieden, daß ihr euch zurücklehnen und einem 'Shooting Star' zuhören könnt. >>>>> FS |
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